Summergroove in der GIRLSATTACK im MAI mit Roots-Reggea, Dancehall, Hip Hop und Synth-Pop… am Mic begrüßt Euch wie jeden 4ten Montag im Monat Panzerella Burner!!!

+++ MC Fiva// Erykah Badu//TheeSatisfaction//Cold Specks//Katzenjammer//Gabby Young&Other Animals//Las Kellies//Las Robertas//Speech Debelle//Tanya Stephens//Nite Jewel//Kamikaze Queens//Planningtorock//Grimes//Selah Su//Soap&Skin//Miss Chain&the broken Heel//Patti Smith//Freshly Grounds//Lovers+++

GIRLSATTACK jeden 4. Montag im Monat, 20-22h!!! auf PH 88,4 – http://www.ph-radio.de

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***Nachhören im 30 Tage http://www.echo-fm.uni-freiburg.de/archiv/live-archiv***

LISTEN to GIRLSATTACK

Auf den 22. Freiburger Lesbenfilmtagen könnt ihr die aufregenden Neuentdeckungen des letzten Jahres sehen.

Wir beginnen unser diesjähriges Programm mit dem schwedischen Spielfilm „Kyss Mig – Küss Mich“ – einer romantischen Geschichte, die das Zeug zum lesbischen Blockbuster hat.

Der Film „Sharayet – Eine Liebe in Teheran“ schildert in poetischen Bildern das Leben der beiden Schülerinnen Shirin und Atafeh, im Spannungsbogen zwischen den strengen gesellschaftlichen Regeln im Iran und mühsam erkämpften persönlichen Freiheiten.

Direkt aus dem All wurde uns die schräge Sci-Fi-Komödie „Codependent Lesbian Space Alien Seeks Same“ zugebeamt. Darin werden drei lesbische Aliens auf die Erde geschickt um sich die Herzen brechen zu lassen – denn ihre Gefühle gefährden die Ozonschicht ihres Heimatplaneten.

„gODDESSES – We Believe we Were Born Perfect“ ist das Portrait schwarzer Frauen in Südafrika, die sich ihrer vorkolonialen afrikanischen Werte besinnen und wieder die Hauptrollen in ihrem Leben übernehmen.

Ganz besonders freut es uns, dass wieder zwei Filme ihre Deutschlandpremiere auf den Freiburger Lesbenfilmtagen erleben: der britische Psychothriller „The Adored“ und das sensible Portrait einer besonderen Freundschaft, „Mosquita y Mari“.

Am Donnerstag veranstalten wir eine Lesung mit Elke Weigel und ihrem Roman “Fußballtöchter”.

Am Freitag findet unsere Filmtage-Party in Zusammenarbeit mit „Pink Planet“ im Jazzhaus statt. Und am Samstag gibt es bei uns auch wieder leckere Cocktails an unserer mobilen Bar. Die „Queerflöten“, Freiburgs schwul-lesbischer Chor, präsentieren dazu einen Ausschnitt aus ihrem Repertoire.

Freiburger Lesbenfilmtage e.V. – Kommunales Kino – Urachstr. 40 – 79102 Freiburg – Tel. 0761-70 90 33

http://www.freiburger-lesbenfilmtage.de


Girlsattack Radioshow with Baskery from Sweden – www.baskery.com

Listen to the INTERVIEW with the Alternative-Country-All-Girlband@ the GIRLSATTACK RADIOSHOW with Panzerella Burner and Elena:

Monday, 20-22h, 23.Jan.2012 listen to http://www.ph-radio.de/

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Wie immer in der GIRLSATTACK begleitet Euch ein wilder Stylemix aus Pussypunk, Disco Violence, Bastard Pop und Elektrorock und das ausschliesslich von Ladys- bzw. reinen Girlbands.

Neben Interviews, Konzertbeiträgen sowie wechselnden Gästen im Studio, gibt es jeden 4. Monatg im Monat, von 20-22h queer-feministischen Hot-Stuff auf die Lauscher wie auch auf die Plattenteller – auch 2012!!!

GIRLSATTACK jeden 4. Montag im Monat, 20-22h!!! auf PH 88,4 – www.ph-radio.de
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***Nachhören im 30 Tage Onlinearchiv: http://www.echo-fm.uni-freiburg.de/archiv/live-archiv***

+ www.myspace.com/girlsattack + http://panzerella.wordpress.com/ +

GIRLSATTACK on AIR am 26. Dezember 2011 – 20-22h auf *PH 88,4 – UKW 88,4 + www.ph-radio.de*

In der BEST OF Girlsattack 2011 präsentiert Euch Panzerella plus Gastmoderatorin Elena Interviews und Musik sowie Live-Mitschnitte aus den GIRLSATTACK-Radiosendungen 2011.

Zu Gast bei der GIRLSATTACK 2011:

  • die dunkle All-Girl-Band Dark Shadows aus Australien
  • JD Samson der queer-feministischen Band MEN
  • Unplugged und im Gespräch: Sara Beth Satalino - Singer und Songwriterin der Band the Witches aus den USA
  • Ein Auszug des Interviews mit der Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner die Gast bei der Munologia in Freiburg im Februar sein wird
  • die Cabaret-Punkband Kamikazee Queens aus Berlin, die live in der Sendung im vergangenen Oktober zu Gast war
  • sowie Auszüge und Interviews des Ladyfest-Specials Münster 2011 mit der Elektrorockband ElCasette

Wie immer in der GIRLSATTACK begleitet Euch ein wilder Stylemix aus Pussypunk, Disco Violence, Bastard Pop und Elektrorock und das ausschliesslich von Ladys- bzw. reinen Girlbands.

Neben Interviews, Konzertbeiträgen sowie wechselnden Gästen im Studio, gibt es jeden 4. Monatg im Monat, von 20-22h queer-feministischen Hot-Stuff auf die Lauscher wie auch auf die Plattenteller – auch 2012!!!

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***Nachhören im 30 Tage Onlinearchiv: http://www.echo-fm.uni-freiburg.de/archiv/live-archiv***

Wir planen im Frühjahr/Sommer 2012 ein queer-feministisches Lady_fest* in Freiburg.

Ziel des unkommerziellen D.I.Y. (do it yourself) Lady_festes ist es, insbesondere den in vielen Bereichen unterrepräsentierten FrauenLesbenTrans eine Möglichkeit zu geben, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen, Workshops, Konzerten, Kunstausstellungen etc. zu teilen und zu erweitern.

Wir wollen die klassischen Rollenbilder und Zuschreibungen von „Frauen“ und „Männern“ in Frage stellen, indem wir ihre soziale Konstruktion und die einhergehenden Herrschaftsmechanismen thematisieren und versuchen, mögliche Alternativen zu leben.
Dabei sollen auch die eigenen Standpunkte und Handlungsweisen kritisch hinterfragt und reflektiert werden.
Auch männlich definierte Menschen, sofern sie die Ladyfest-Idee und dessen Grundsätze teilen, sind willkommen teil zu nehmen.

Wenn ihr Lust habt mitzumachen, meldet euch im Forum an unter: http://ladyfestfreiburg.siteboard.org

VERPASST KEINE SENDUNG!!!! Join the Newsletter: GIRLSATTACK(AT)GMAIL.COM

GIRLSATTACK jeden 4. Monatg im Monat, 20-22h!!! auf PH 88,4 – www.ph-radio.de

In der Girlsattack präsentiert DJane Panzerella einen wilden Stylemix aus Pussypunk, Disco Violence, Bastard Pop und Elektrorock und das ausschliesslich von Ladys- bzw. reinen Girlbands. Neben Interviews, Konzertbeiträgen sowie wechselnden Gästen im Studio, gibt es queer-feministischen Hot-Stuff auf die Lauscher wie auch auf die Plattenteller.

“GRRL Disco BOUNCE” für alle! Denn: not only girls just wanna have fun!

Join PAGE: www.facebook.com/pages/Girlsattack + Ph-Radio Freiburg

GIRLSATTACK on AIR – jeden 4. Montag im Monat 20-22h auf PH 88,4: UKW 88,4 (Raum Freiburg) oder als Webstream: www.ph-freiburg.de/radio

Die GIRLSATTACK Radioshow präsentierte heute die Elektro-Bluesband El Casette + News zum neuen Album der Cabaret-Punkband Kamikaze Queens + more about Ladyfeste + Konzertipps… Sendung verpasst? Kein Problem: listen to PH 88,4 LIVE ARCHIV – 30 days ONLINE!!!

Step 1: http://www.echo-fm.uni-freiburg.de/archiv/live-archiv, Step 2: 2011-10-10 (date) Step 3: 21:00-21:30 and 21:30-22:00 (time, sorry: 2 parts) Next GIRLSATTACK Radioshow: Mo., 14.11.2011 *NEW TIME* 20-22h!!!!

More Infos: watch website http://www.ph-freiburg.de/radio oder Ph-Radio-Freiburg@facebook

LADYFESTE als Plattform für feministische Kultur

Ein Donnerstagabend im Januar. Zugticket und Programmübersicht noch schnell ausgedruckt, am Hauptbahnhof München dann raus und gleich weiter, kurz die Zettelnotiz mit der Hausnummer verglichen – „Ja, müsste eigentlich stimmen“. Schon öffnet sich die Tür:„Hi, ich bin Maria, Du hattest einen Schlafplatz gesucht“ „Genau…“ und zack, bin ich auch schon mittendrin im „Vorprogramm“ des Ladyfest München! Maria erzählt mir von ihrer Band „Why don´t you hear!“, den Vorbereitungen fürs Fest und wie toll es ist, dass ich extra von Freiburg gekommen bin. Ihre Freundin kocht uns währenddessen eine geniale Mischung aus ami-bayrisch und erzählt ebenfalls, über ihren Job als Englischlehrerin und ihre Liebesbeziehung zu New York und zu Maria. „Hier, Dein Zimmer für die nächsten Tage.“ Ich bekomme einen Schlüssel fürs Fahrrad, einen für die Wohnung und eine Stadtkarte in die Hand gedrückt. „Sorry, aber wir müssen schon wieder los.“ Die beiden fahren zur Generalprobe für das Konzert am kommenden Abend in die Glockenbachwerkstatt. “Viel Spaß dann morgen, wir sehen uns!“ Dann bin ich allein, stöbere in der Plattensammlung: „Sonic Youth“. Kim Gordon singt für mich während ich rote Kreuze hinter interessant klingende Workshops im Ladyfestprogramm kritzle: „Freitagmorgen: gemeinsames Frühstück, Veranstaltungstechnik- und Siebdruck-Workshop und Grrrl-Zines basteln. Samstag: Stadtrundgang mit skurrilen Geschichten von mehr und weniger bekannten Frauen – klingt gut. Abends Lesung mit Autorin Sonja Eismann und Auflegaktion von Djane „IF“. Konzert von „Des Ark“ dann am Sonntag, super!“ Und einer meiner letzten Gedanken, kurz vor dem Einschlafen, ist dann noch: „Ok, ich bin hier… cool!“

All about: Was sind Ladyfeste eigentlich genau? Ladyfeste sind eine Art aktuelle Form der feministischen und queeren Bewegung, die es ermöglicht sich zu vernetzen und sich auszutauschen. Sie laden dazu ein, feministischen Anliegen Raum zu geben und werden seit 2003 auch in Deutschland organisiert. Eine wesentliche Zielsetzung der unkommerziellen (d.i.y.) Mitmach- und Gemeinschaftsfeste ist es, der Unterrepräsentation und dem (Hetero-)Sexismus von Frauen und Mädchen innerhalb der Musik- und Kunstszene entgegenzutreten. Dieses Anliegen betrifft alle, deshalb können generell auch alle Geschlechter teilnehmen: “What ever your gender may be – if you feel like a Lady, be part of the Ladyfest.”
Im Zentrum der meist mehrtägigen Feste stehen non-profit Veranstaltungen wie Punk-, Hardcore- und Elektro-Konzerte, Partys mit live DJ_anes, Lesungen, Kunstausstellungen, Filmvorführungen, Diskussionen und Workshops. So können Teilnehmer_innen beispielsweise eine wilde Mischung aus Technik-, Drag- oder auch mal Strickworkshops besuchen, neue Leute kennen lernen, an Vorträgen teilnehmen und auch selbst aktiv werden. Das vielfältige Programm der Feste ist individuell und je nach Ort und Orga-Team verschieden, eine feste Struktur oder corporate identity der Ladyfeste gibt es nicht. Der Anspruch reicht folglich von Networking im kulturschaffenden, politischen und theoretischen Bereich bis hin zur Entwicklung einer eigenen (Sub-)Kultur. Und natürlich an dieser Stelle nicht zu vergessen: Ladyfeste sind einfach immer auch eine gute Party!

„Braucht sexuelle Identität Geschlecht? Tod den Kategorien. Male? Female? Fuck off? Fuck off.“ Ladyfest München 2010.

Kurz zur Geschichte: die Wurzeln des Ladyfests liegen in der amerikanischen feministischen Riot Grrrl-Bewegung der 1990er Jahre. Vertreter_innen der Bewegung, wie z.B. die Band Bikini Kill, entwickelten zusammen mit anderen Künstler_innen die Idee, solidarisch mit weiteren Frauen Musik zu machen und öffentliche Präsenz und Anerkennung zu schaffen. So entstand 2000 das erste Ladyfest in Olympia in den USA. Der Begriff des Ladyfests entstand übrigens als Versuch das Klischee von der klassischen „ladylike – Weiblichkeit“ abzustreifen, um ein neues Selbstbewusstsein zu schaffen. Hierfür wurde sich vom Begriff des „Grrrl“, welcher in Europa sowieso nur als politisch abgeschwächtes „Girlie“ medial bekannt und vermarktet wurde, verabschiedet.
„Be proud, be loud!“ Ladyfeste machen Lust auf mehr und das nicht nur aufgrund des Spaßfaktors und der interessanten Leute, die an solchen Treffen teilnehmen. Die aktuellen Ladyfeste bekommen mehr und mehr Rückenwind – in und um Europa – und bilden speziell im Internet ein international funktionierendes Netzwerk und das, so ganz ohne Unterstützung der Mainstream-Medien.
Das große Ladyfest für Freiburg steht noch aus, aber das erste Ladyfest im neuen Jahr schon an. Es wird in Leipzig am Do., 19. – So., 22. Mai 2011 stattfinden. Nähere Infos auf www.myspace.com/ladyfestleipzig.

Noch ein Tipp, um auch keinen Ladyfesttermin uneingetragen zu lassen: der Kalender für „Ladiez of all genders“, entworfen von der queerfeministischen Aktionsgruppe RIOT SKIRTS, die sich 2008 auf einem Ladyfest im Raum Köln-Bonn zusammengeschlossen hat. 256 Seiten mit Daumenkino, Kalendarium, Art-Works und Vernetzungs-Infos. Order: im Internet bei „www.unrast-verlag.de“.

 

Alice Schwarzer schreibt die neuen Songs für Lena Meyer-Landrut, Peaches produziert das Album und ich… tanze drauf!

Warum eigentlich nicht. Feminismus hat so viele Gesichter wie es Frauen gibt und die Auffassungen moderner Vertreterinnen, wie Charlotte Roche (Feuchtgebiete) oder Sonja Eismann (Hot Topic), bringen neue Impulse für die feministische Debatte und das feministische Bewusstsein in Deutschland. »Die vierte Welle«, das sind wir, die in den 1980er und 1990er Jahren geborenen Frauen und Mädchen, die den Wunsch haben, gemeinsam und gleichberechtigt, ohne Sexismus oder Rollenzuschreibungen, mit Männern auf gleicher Augenhöhe zu arbeiten und miteinander zu leben. Dies aber auch im Bewusstsein der Errungenschaften vorausgegangener Generationen von »Pionier_innen« und in Dankbarkeit an die von ihnen erreichten Rechte für die Frauen.

Es geht also nicht um Männerhass, sondern um die Gleichstellung und die Wertschätzung von Frauen – auch in der Beziehung zwischen und unter Frauen. Und letztlich geht es schlichtweg um das Aufdecken und Sichtbarmachen von Machtkonstrukten und sozialer Ungleichheit, insbesondere durch patriarchale Strukturen.

»Alles ist möglich – Feminismus ist out!« Diese Schlagzeile wäre wirklich ein echter Triumph, aber nur kurz gefreut: Ja, vieles hat sich schon getan, das ist richtig und auch wichtig, und das nicht erst seit der Ernennung Angela Merkels zur Bundeskanzlerin. Die Ausgangsituation für Frauen ist klar eine andere, wie die, der zurückliegenden Jahrzehnte. Dennoch werden leitende Positionen in Deutschland immer noch viel häufiger mit Männern –von Männern– besetzt, als mit ebenso qualifizierten Frauen. Zudem sind die Umgangsformen in den jeweiligen Posten stark von männlichen Verhaltensvorbildern- und Regeln geprägt, die es schwierig machen, alternative soziale Formen einzubringen, die gleichwertig akzeptiert und anerkannt werden. Und Zuhause wartet oftmals neben dem Fulltimejob noch die Hausarbeit plus Kinder. Die Blutgrätsche zwischen Beruf, Mutter-Dasein und dem eigenen Anspruch auf ein erfülltes Sexualleben mit dem/der Partner_in werden zur Zerreißprobe.
Wohin geht also die Reise?
Im Sinne der 1990er Punk-Frauenbewegung: »Riot not diet!« wird sich im Port-Feminismus alles um Frauen drehen, die aktiv, laut und sichtbar sind. Es geht um aktuelle (Pop-) Feministinnen und Queer-Denker_innen, um Idole und Vorbilder in Kultur, Kunst und Musik – aber auch um Vertreterinnen anderer Kulturen, um ihre Prioritäten und Interessen, über die Grenzen sozialer und biologischer Rollenzuschreibungen hinaus. Perspektiven also, die die »Wellen« motivieren, Formen eigenständiger Autorität (wieder) zu entdecken und zurückzuerobern; Teil einer Bewegung zu werden, die Bedeutung für ihr eigenes Leben hat und zu der sie letztendlich auch tanzen können!
Port-up youfeminist-life, Panzerella Burner

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